Die Hochzeits-Checkliste
 
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Schön aufregend gestalten sich die Vorbereitungen für das gemeinsame Glück. Um auch ja nichts zu vergessen, finden Sie nachstehend eine umfangreiche, aber nicht vollständige aber dennoch nützliche Checkliste zum Abhaken.

 
Zunächst einmal:

Wie viel Geld steht überhaupt zur Verfügung, um eine Hochzeit zu finanzieren? Gibt es jemand, der sich an den Kosten beteiligt? Eltern oder Grosseltern? Soll es eine grosse oder eine Hochzeit im kleinen Rahmen sein? Wie viele Gäste sollen an der Feier teilnehmen?
Welche Hochzeitsgesellschaft passt in welches Standesamt, in welche Kirche, in welchen Festsaal?
Wann soll geheiratet werden?
Termine sollten mit den Eltern abgesprochen werden. Dabei an Feiertage und Urlaub denken.

In der Hochsaison (Mai, Juni) sind viele Termine meistens schon ein Jahr im voraus ausgebucht. Das gilt insbesondere für beliebte Kirchen und Festsäle.

Ausserdem ist es wichtig, die Trauzeugen als erste über den Tag der Eheschliessung zu informieren.
Auf welchem Standesamt, in welcher Kirche soll die Trauung stattfinden?
Wer organisiert die Hochzeit?
Kümmert sich das Brautpaar alleine um alle wichtigen Dinge?
Betraut man Verwandte (vielleicht die Brautmutter) mit der Organisation?
Gibt man, wenn das Budget reicht, die komplette Ausrichtung der Hochzeit in professionelle Hände?
Wann und wohin geht es in die Flitterwochen? Traumziele sind nicht immer am Last-Minute-Schalter erhältlich

Ihr Hochzeitsplaner – so starten Sie stressfrei in die Ehe.

Am einfachsten geht es so: Tragen Sie links neben dem Punkt „Ihr Hochzeitstag“ das Datum ihrer Hochzeit ein. Jetzt rechnen Sie immer die entsprechende Anzahl Wochen nach vorne und tragen Sie dort das entsprechende Datum ein.

Keine Panik, wenn nicht genügend Zeit übrigbleibt. Der Plan bietet genügend Pufferzeit, so dass Sie sich einfach überlegen, wie Sie die verbleibende Zeit am besten nutzen. Schieben Sie die einzelnen Phasen einfach näher zusammen. Ausserdem dient der Plan ja schließlich nur als Checkliste, damit Sie nichts wichtiges vergessen und den Überblick behalten.

 
20 Wochen bis 12 Wochen vorher
  • Machen Sie sich über den Rahmen Ihrer Hochzeit Gedanken: Möchten Sie im Kreis der engsten Verwandten feiern oder ganz "im großen Stil". Mit allem Drum und Dran oder vielleicht lieber weniger formell? Oder möchten Sie einfach allem entfliehen und irgendwo im Ausland heiraten – unter Palmen oder in einer kitschigen Hochzeitskapelle in Las Vegas?
  • Wenn noch nicht geschehen, verständigen Sie Ihre Eltern. Wenn sich Ihre Eltern noch nicht kennengelernt haben, sollten Sie auf jeden Fall vor der Hochzeit ein Treffen arrangieren! Das erspart Ihnen Peinlichkeiten während der Hochzeitsfeier.
  • Machen Sie eine Kalkulation, was das Fest kosten darf. Überlegen Sie sich, ob Sie die Hochzeit selber finanzieren und/oder sprechen Sie jetzt mit Ihren Eltern/Schwiegereltern darüber, ob und wie sie sich finanziell beteiligen wollen.
    Die Regel, dass die Eltern der Braut diese und die des Bräutigams jene Kosten übernehmen müssen, gilt längst nicht mehr.
    Sie haben zwei grundsätzliche Möglichkeiten, an die Kalkulation heranzugehen:
    1) Sie überlegen sich, wie Sie feiern möchten, überschlagen die Kosten und bringen diese auf, egal wie.
    2) Sie planen einen bestimmten Betrag ein und realisieren innerhalb dieses Rahmens Ihre Traumhochzeit.
  • Sprechen Sie den Hochzeitstermin ab. Es macht einen Unterschied, ob Sie im tiefsten Winter heiraten oder im Sommer bei 30 Grad Hitze. Ausserdem gibt es besonders beliebte Termine, zu denen Kirchen, Standesämter und Restaurants schnell ausgebucht sind (z.B. im Juli, 7.7.07)
  • Haben Sie alle Papiere für das Standesamt und/oder die Kirche beisammen? Falls Sie im Ausland heiraten, erkundigen Sie sich, welche Papiere und Impfungen Sie dort benötigen. Sehen Sie als erstes nach, ob Ihr Personalausweis oder Ihr Reisepass zum Zeitpunkt der Trauung noch gültig ist.
  • Wer soll Trauzeuge werden? Laden Sie die „Auserwählten“ so bald wie möglich ein.
  • Termin der Hochzeit wird grob festgesetzt.
  • Termin für die kirchliche Trauung mit dem Geistlichen vereinbaren.
  • Einholen von Angeboten und Vorbestellen von Hotel, Restaurant, Partyservice. Hochzeitsmenü planen. Möglichst auch jetzt schon buchen. Probeessen nicht vergessen!
  • Vorauswahl der Musik / Band / DJ.
  • Erstellen der Gästeliste.
 
12 – 10 Wochen vorher
  • Termine für Standesamt und Kirche fixieren.
    Bei der Terminfixierung sollten beide Partner anwesend sein;
    Die Terminreservierung am Standesamt ist maximal sechs Monate vor der geplanten Eheschliessung möglich. Eine Mindestfrist ist nicht vorgesehen, jedoch beträgt die durchschnittliche Wartezeit in den größeren Städten zwei bis sechs Wochen.
  • Bestimmen Sie einen Zeremonienmeister (meistens sind dies die Trauzeugen). Dieser hat die Aufgabe, Sie während des Festes zu entlasten, sich um die Organisatorischen Dinge zu kümmern und dafür zu sorgen, dass Sie Ihre eigene Hochzeit so richtig geniessen können. Am besten nehmen Sie einen guten Freund / eine gute Freundin, auf den/die Sie sich verlassen können und dem/der Sie so etwas auch zumuten können. Denn die Aufgabe des Zeremonienmeisters ist anstrengend!
  • Wenn Sie vermeiden möchten, dass Sie zwei Mixer, 15 Vasen und fünf verschiedene Geschirrsets bekommen, die vielleicht noch nicht einmal Ihrem Geschmack treffen, stellen Sie rechtzeitig eine Wunschliste zusammen. Sie können diese bei Ihrem Zeremonienmeister hinterlegen, er übernimmt dann die Koordination. Oder Sie nutzen das Angebot vieler Kaufhäuser und Fachgeschäfte, dort einen Hochzeitstisch aufzustellen. Ihre Gäste können dann- müssen aber nicht - etwas von dieser Liste / dem Tisch schenken.
  • Stellen Sie rechtzeitig einen Urlaubsantrag beim Arbeitgeber für die Hochzeitsreise.
  • Buchen der Hochzeitsreise.
  • Notwendige Dokumente und Impfungen für die Hochzeitsreise prüfen.
  • Auswahl und Bestellung des Hochzeitsfahrzeugs.
  • Grobe Festlegung des Programmablaufs für den Hochzeitstag.
  • Brautkleid und Hochzeitsanzug auswählen und bestellen.
  • Auswählen der Trauringe und Gravuren.
 
10 Wochen – 8 Wochen vorher
  • Festlegen von Aufbau, Form und Text der Einladungskarten, Vermählungsanzeigen, Menü-, Tisch- und Danksagungskarten. Alles, was gedruckt werden soll, in Auftrag geben.
  • Auswahl des Fotografen und Terminabsprache. Schauen Sie sich um und lassen Sie sich Offerten zukommen.
  • Vertrag mit Band / DJ fixieren.
 
8 Wochen – 6 Wochen vorher
  • Festlegen der Details der Trauungszeremonie mit dem Geistlichen (Traugespräch)
  • Gästeliste komplettieren.
  • Einladungen versenden:
    Evtl. sollten Sie einen Lageplan beilegen, damit auswärtige Gäste sich zurechtfinden. Außerdem sollten Sie nicht vergessen, um Antwort bis zu einem bestimmten Datum zu bitten, damit Sie später die tatsächlich Anzahl der Gäste kalkulieren können.
  • Festlegen der Details der Trauungszeremonie mit dem Geistlichen (Traugespräch)
  • Übernachtungsmöglichkeiten für auswärtige Gäste organisieren.
  • Grobe Festlegung eines Ehevertrags (Vertragspunkte, Terminabsprache mit Rechtsberater). Dies ist unbedingt nötig, wenn Sie Gütertrennung festlegen.
 
6 Wochen bis 4 Wochen vorher
  • Evtl. Bestätigung gebuchter Termine.
  • Gästeliste: Zu- und Absagen prüfen.
  • Letzte Kontrolle der zu erwartenden Kosten für die Feier. Es kommt immer etwas Unvorhergesehenes dazu!
  • Anprobe von Brautkleid / Hochzeitsanzug.
  • Hochzeitstorte auswählen und bestellen
  • Abfahren der notwendigen Fahrtstrecken zwischen Standesamt / Kirche / Ort der Tafel und Berücksichtigen der Zeiten im Ablaufplan.
  • Vorbereiten des Polterabends (Gäste, Aktivitäten, grober Ablauf) und einladen der Gäste
    Achtung: traditionell wird zum Polterabend nicht eingeladen, sondern die Gäste kommen einfach. Wenn Sie das also vermeiden möchten, organisieren Sie ihn lieber selbst oder vermerken Sie auf der Einladung / Anzeige, dass kein Polterabend stattfindet.
  • Brautstrauss bestellen und Blumenschmuck festlegen (Kirche, Fahrzeuge, Tischschmuck). Besprechen, wie und wann die Blumen angeliefert werden sollen.
  • Überprüfen von bestehenden Versicherungen / Neue Versicherungen prüfen.
 
4 Wochen bis 2 Wochen vorher
  • Tischordnung aufgrund der endgültigen Gästeliste festlegen.
  • Besuch bei Friseur und evtl. Kosmetikerin, Festlegen eines weiteren Termins vor der Hochzeit.
  • Friseurtermin für den Bräutigam abmachen.
  • Besprechen Sie mit Ihrem Geistlichen, wie die Trauung laufen soll. Möchten Sie, dass die Kirchenglocken läuten? Welche Musik wünschen Sie sich, welchen Blumenschmuck? Gibt es eine Stelle in der Bibel, die Ihnen besonders wichtig ist?
    Je besser der Pfarrer Sie kennt, desto persönlicher wird die Trauungszeremonie sein.
  • Abholung und Kontrolle der notwendigen Dokumente und Unterlagen für die Hochzeitsreise.
  • Aufgabe der Hochzeitsanzeigen
 
2 Wochen bis 1 Woche vorher
  • Brautkleid mit allem Zubehör anprobieren
  • Tragen Sie Ihre Hochzeitsschuhe im Haus, um sie einzulaufen.
  • Eheringe abholen.
  • Besuch bei der Kosmetikerin, "Testen" des Braut-Make-up.
  • Letzte Kontrolle des Programmablaufs - evtl. Absprache mit Zeremonienmeister.
  • Absprache mit Restaurant und Musikern (Eintreffen der Gäste, Aperitiv, etc.)
  • Generalprobe, alle an der Hochzeit beteiligten (Brautjungfern, Brautführer, Eltern, Trauzeugen etc.) über den genauen Ablauf informieren.
  • Jemanden bestimmen, der die Geschenke annimmt und vermerkt, von wem sie sind.
 
Ihr Hochzeitstag
  • Ruhig Blut: Heute ist Ihr Tag! Halten Sie sich heute einfach an den Plan, den Sie sich vor der Hochzeit gemacht haben. Alles andere überlassen sie Ihrem Zeremonienmeister und anderen guten Geistern. Und wenn doch mal was nicht klappt – das ist kein Weltuntergang, sondern meist nur ein Anlass für die Art von Geschichten, über die man noch Jahre später lächelt, weil sie die Hochzeit individuell gemacht haben.
 
Ab 1 Woche nach der Hochzeit
  • Fotos auswählen und Dankschreiben an die Gäste versenden.
  • Reinigung der Hochzeitsgarderobe.
  • Namensänderungen und neuen Familienstand bekannt geben (Arbeitsgeber, Banken, Versicherungen, Finanzamt, Krankenkasse, Telefon/Post, Zeitschriftenabos, Leasingfirma).
  • Dokumente aktualisieren (Ausweise, Führerschein, Fahrzeugpapiere)
  • Bankverbindungen und Versicherungen prüfen.
 
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