
Der Ehemann ist ab dem Zeitpunkt der Eheschließung der Glücklichste seiner Art.
Der Mann hat eine eigene Meinung - die Frau hat RECHT und verwaltet das eheliche Vermögen.
Sollte die Frau einmal nicht Recht haben, tritt automatisch 3. in Kraft.
Das Ehepaar besteht aus zwei Hälften, die Frau ist die bessere.
Der Mann verdient das Geld, die Frau gibt es aus.
Der Ehemann hat sein Einkommen pünktlich zu Hause abzuliefern und sein Taschengeld mit kindlicher Freude entgegenzunehmen.
Die Frau ist unter der Haube, der Mann unterm Pantoffel.
Falls der Ehemann an Trotz leiden sollte, oder sonstige bockige Seiten aufzuweisen hat, ist ihm der Hausschlüssel zu entziehen und der Pantoffel gefechtsbereit zu zeigen.
Dem Ehemann ist es gestattet, jeden Abend zu Hause zu bleiben.
Wann der Mann fortgeht, bestimmt der Mann, wann er heimkommen soll, bestimmt die Frau.
Die Frau hat den Mund aufzumachen, der Mann hat ihn zu halten.
Meinungen dürfen nur von der Frau ausgesprochen - vom Mann nur gedacht werden.
Der Mann gibt nie zu, dass sie auch mal recht hat, sonst ist er gleich unten durch.
Unterhaltungen sollen laut und deutlich geführt werden. Der Nachbar hat sicherlich auch Interesse an ehelichen Auseinandersetzungen.
Worte haben nur in den ersten Wochen Zweck. Später sind härtere Argumente wie z.B. Teller, Tassen und Pfannen zu empfehlen.
Mitarbeit des Mannes im Haushalt ist streng verboten. Klare Befehle an die Frau ersetzen diese Mühe.
Die Gartenarbeit ist Gemeinschaftssache; die Einteilung untersteht der Frau, die Durchführung dem Mann.
Der Mann hat zu essen, was auf den Tisch kommt und immer ein freundliches Gesicht zu machen.
Dem Ehemann ist es erlaubt, auch seine Frau von Zeit zu Zeit etwas lieb zu haben. Er soll aber niemals sagen: "Du kannst mich gern haben".
Zusammenfassend kann man sagen: Eine harmonische Ehe ist gewährleistet, wenn der Mann gesund ist und die Frau Arbeit hat
Ihr sollt fröhlich sein und nie Ver_1_samen.
Ihr sollt nicht ver_2_feln.
Ihr sollt nicht _3_st zueinander sein.
Ihr sollt stets den Partner ho_4_en.
Ihr sollt auch alle _5_ mal gerade sein lassen.
Ihr sollt ein harmonisches _6_ualleben führen.
Ihr sollt Eure _7_ Sachen nicht verschlampen.
Ihr sollt _8_geben, dass Ihr gesund bleibt.
Ihr sollt nicht _9_malklug werden.
Ihr sollt Euch nicht die _10_e zeigen.
Johann Wolfgang von Goethe
Nachdem beide Herzkammern ihre Zustimmung gegeben haben, tritt vom heutigem Tage folgendes Gesetz in Kraft:
Die Ehe besteht aus zwei ungleichen Hälften, die Frau ist die Bessere.
Der Mann sorgt für den Staat, die Frau zieht ihn an.
Die Frau kommt unter die Haube, der Mann unter den Pantoffel.
Kammerdebatten dürfen nur nach 22.00 Uhr unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.
Auflösung darf nur in Liebe und Wohlgefallen geschehen.
Verfassungsverletzungen müssen - mögen sie ausgehen von wem sie wollen - von Seiten des Mannes durch ein Geschenk wieder gutgemacht werden.
Die Polizeistunde wird von der Frau bestimmt und von dem Mann unbestimmt gehalten.
Das gemeinschaftliche Siegel ist der Kuss
Das Olympische Komitee änderte die Regeln für den Fünfkampf ab. Der neue Fünfkampf, scherzhaft "Eheleben" genannt, besteht aus: Spülen, Abwaschen, Fensterputzen, Staubsaugen und Fernbedienunggrapschen. Im Unterschied zu den meisten anderen olympischen Wettbewerben können sich die Wettkämpfe des Fünfkampfes problemlos über mehrere Jahre hinziehen, in einigen Fällen sogar bis zum Ableben eines der Kontrahenten.
Der monatelange Prozess gegen den Angeklagten (Name Bräutigam) vor der Strafkammer des Amtsgerichts fand heute sein langersehntes Ende.
Wie bekannt, hatte sich der Angeklagte im Laufe der Zeit zu einer ganzen Reihe von schwersten Delikten gegen eine gewisses Fräulein (Braut) hinreissen lassen. Er stach ihr in die Augen, durchbohrte sie mit Blicken und bestach sie mit seinem Charme (schwere Körperverletzung).
Das Opfer entbrannte daraufhin in Liebe zum Angeklagten (besonders schwere Brandstiftung).
Der Angeklagte seinerseits schloss sie in sein Herz (Freiheitsberaubung) und stahl das ihrige (Einbruchdiebstahl).
Später presste er ihr mit freundlichen Blicken ein Geständnis ab (Erpressung) und versprach ihr ernsthaft den Himmel auf Erden (Betrug durch vorsätzliche Täuschung).
Das hilflose Opfer war ständig den Liebesschwüren des Täters ausgesetzt (Aussetzung).
Häufig drang der Angeklagte listig in die Wohnung des Opfers ein (Hausfriedensbruch) und brachte sie schließlich in das eigene Haus um sie ganz für sich zu haben (Menschenraub).
Allerdings war der Angeklagte (Bräutigam) in vollem Umfang geständig und hatte sich bis dahin nichts zuschulden kommen lassen. Da ausserdem das Opfer (Braut) unverhohlene Freude über die sie betreffenden Handlungen zeigte, sind heute beide verurteilt worden, lebenslänglich durch Ringe aneinandergekettet zu sein.
Das Urteil ist bereits vollstreckt !
ALGEBRA ... um herauszubekommen, wann ihm seine Frau ein X für ein U vormachen will
ARCHITEKTUR ... um für alles die rechte Form zu finden
BERGBAU ... um die verborgensten Wünsche ihres Herzens erforschen zu können
DESIGN ... um den verschiedenen Bauformen seiner Frau immer etwas ästhetisches abzugewinnen
ELEKTROTECHNIK ... um die "Geistesblitze" seiner Frau richtig einzuordnen und Spannungen sicher ableiten zu können
FINANZIERUNG ... um zu begreifen, warum das Haushaltsgeld nicht reicht
JURA ... um zu begreifen, dass seine Frau immer Recht hat
LITERATUR ... um sich aus ihren Ungereimtheiten einen Vers machen zu können
MATHEMATIK ... um zu wissen, worin sie unberechenbar ist
MILITARISTIK ... um die Taktik seiner Frau zu erahnen und nicht plötzlich aus dem Hinterhalt überrumpelt zu werden
MUSIK ... um jederzeit das Lob seiner Frau in allen Tönen singen zu können
PHILOSOPHIE um die Logik seiner Frau zu verstehen
POLITIK ... um in jeder Verfassung leben zu können
RHETORIK ... um bei Streitigkeiten auch mal zu Wort zu kommen und einige wirkliche sinnvolle Argumente einbringen zu können
STATISTIK ... um die Wahrscheinlichkeit berechnen zu können, zu welchem Zeitpunkt und mit welcher Dauer Streitigkeiten mit seiner Frau regelmäßig zu erwarten sind
THEATER ... um trotz allem immer den "lustigen" Ehemann zu spielen
THEOLOGIE ... um eine Gardinenpredigt erbaulich zu finden
ZAHNHEILKUNDE ... um seiner Frau auf den Zahn fühlen zu können
ZOOLOGIE ... um den Unterschied zwischen einem "Hornochsen", einem "blöden Affen" und den sonstigen zoologischen Begriffen zu verstehen
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